Der Heilpraktiker arbeitet schon seit vielen Jahren mit den ursprünglichen
Begriffen der Ganzheitlichkeit. Er wendet diese Therapieform konsequent in der
Praxis an. Seit Hippokrates gibt es die Trennung der ehemals ganzheitlichen
Behandlung des kranken und leidenden Menschen und die Meinung über die
Definition der Ganzheitlichkeit driftet auseinander. Dabei besteht der Mensch
nicht nur aus dem Körper oder auch Materie genannt. Auch der Geist, mit seiner
Fähigkeit sich Gedanken zu machen, und die Seele, die den Menschen erst aus sich
heraus zum Menschen mit Reaktionen und Emotionen macht. Das heißt, wir dürfen
den Menschen nicht nur von einer Seite betrachten, wenn wir den Anspruch haben
den Menschen wirklich helfen zu wollen, auch wenn es uns oberflächlich dabei
besser geht, weil wir uns dadurch nicht mit dem seelischen Leid des Patienten
auseinandersetzen müssen. Körper, Seele und Geist gehören zum Menschen und genau
diese drei Ebenen sollte der Heilpraktiker und die Heilpraktikerin in der Praxis
anwenden.
Diesen Umstand der Wiedererlangung der ehemaligen Ganzheitsbehandlung sollte in
die Heilpraktikerausbildung einfließen, und somit entsteht eine
praxisorientierte Ausbildung, wie es die Hamburger Heilpraktiker Fachschule
schon seit Jahren umsetzt.
In
der praktischen Umsetzung heißt das, dass neben den theoretischen
Themenunterrichten wie Anatomie, Physiologie und Pathologie und andere
Therapieformen, auch die wirklichen Zusammenhänge von Krankheiten und Leid mit
aufgezeigt werden, um durch Ursachenforschung an den wahren Grund, der sehr
häufig im Verborgenen liegt, zu gelangen.
Das heißt auch, dass der Heilpraktikeranwärter während seiner Ausbildung
erlernen muss, mit seinem eigenen Körper, seiner Seele und seinem Geist
umzugehen. Denn, erst dann weiß der später praktizierende Heilpraktiker, wie es
funktioniert, und kann dann auch erst mit dem Ganzheitsprinzip helfen.
Die Ausbildung zum Heilpraktiker kann daher nicht einfach so neben bei
absolviert werden. Sie darf auch keine rein theoretische Ausbildung sein, sie
sollte eine aus der Praxis kommende praktische Ausbildung sein.
Heilpraktiker zu sein ist nicht irgendein Job, den man erledigt. Er ist eine
Berufung, bei der sich der Heilpraktiker mit Leib und Seele einbringt und
verschrieben hat. Er ist eine Entwicklung, wie das Leben selber.
Ihr
Hamburger Heilpraktiker Verband